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Freitag 4 April 2026

Unser Gravel Sortiment bis €7.500 getestet | Segment 1

Die vollständige Übersicht laut dem BikeSuperior Team

In diesem ersten Segment unseres Gravelbike Tests konzentrieren wir uns auf Fahrräder zwischen €5.000 und €7.500. Für viele Fahrer ist dies das Segment, in dem Performance, Qualität und Preis optimal zusammenkommen.

Wichtig zu erwähnen ist, dass dieses Preissegment nicht direkt etwas über die Qualität der Rahmen aussagt. Viele dieser Fahrräder können mit einer hochwertigeren Ausstattung problemlos in ein höheres Segment aufsteigen. Modelle wie das OPEN U.P. 2.0 und das Factor Aluto bewegen sich bereits nahe daran.

Für diesen Test sind wir von Standardaufbauten ausgegangen, um den Vergleich fair und übersichtlich zu halten. Alle Einstiegspreise basieren auf einem Fahrrad mit elektronischer SRAM Rival AXS E1 1x13 Gruppe und einem Carbon Laufradsatz, sodass die Modelle gut miteinander vergleichbar sind. In der Praxis bauen wir jedoch fast jedes Fahrrad vollständig individuell auf, abgestimmt auf die Wünsche und den Einsatzbereich des Fahrers.


Was sofort auffällt: die Unterschiede zwischen diesen Fahrrädern sind groß. Nicht in der Qualität, sondern im Charakter. Innerhalb dieses Segments findest du sowohl klar raceorientierte Gravelbikes als auch komfortable Allround Bikes, die auf lange Tage im Sattel ausgelegt sind.

Genau das macht dieses Segment so interessant. Die Entscheidung dreht sich weniger um gut oder besser, sondern vielmehr um die Frage: wofür möchtest du dein Gravelbike nutzen und was sind deine persönlichen Vorlieben? Suchst du ein Allround Bike oder ein Modell mit einem klar ausgeprägten Charakter?

Wo wirst du dein Gravelbike einsetzen?

Gravel ist nicht überall gleich. Das Gravel, das wir in den Niederlanden kennen, oft relativ flach und schnell rollend, ist nicht vergleichbar mit dem, was du im Ausland vorfindest.

Viele Fahrräder werden mit einem bestimmten Terrain im Hinterkopf entwickelt. Einige Modelle sind auf Geschwindigkeit und Effizienz auf schnellen Untergründen ausgelegt, während andere mehr Kontrolle, Komfort und Stabilität auf rauem Terrain bieten.

Das macht ein Fahrrad nicht besser oder schlechter, sondern einfach anders. Genau deshalb ist es wichtig, dein Bike auf deinen Einsatzzweck abzustimmen.

 

Die Allround Top Modelle

 

OPEN U.P. 2.0

Das OPEN U.P. 2.0 gehört in diesem Test zu den vollständigsten Gravelbikes in diesem Segment.


Was dieses Bike besonders interessant macht, ist, dass viele Entscheidungen bewusst auf Geschwindigkeit ausgerichtet sind. So wurde beispielsweise eine maximale Reifenbreite von 46 mm gewählt. Das sorgt für einen etwas kürzeren Radstand und verleiht dem Bike seinen lebendigen und agilen Charakter.


Damit ist das U.P. 2.0 besonders gut geeignet für das Gravel, das wir häufig in den Niederlanden finden: schnelle und gut rollende Untergründe.


Gleichzeitig bietet der Rahmen überraschend viel Vielseitigkeit. Das Bike verfügt über mehrere Montagepunkte für Taschen und Zubehör. Zusätzlich ist es mit einer Adventure Gabel erhältlich, wodurch sich beispielsweise ein Frontträger montieren lässt.


Auch das Cockpit ist besonders. Das verstellbare Cockpit ist eine einzigartige und innovative Lösung, die zusätzliche Einstellmöglichkeiten bietet.


Für alle, die noch einen Schritt weiter gehen möchten, gibt es das U.P.P.ER. 2.0. Es hat das gleiche Design, verwendet jedoch hochwertigeres Carbon und gehört damit zum nächsten Segment.


All das macht das U.P. 2.0 zu einem sehr durchdachten und kompletten Gravelbike und für viele Fahrer in den Niederlanden zu einer der logischsten Entscheidungen.



Kurz zusammengefasst:

  • Ab Preis: €7.199
  • Reifenfreiheit: bis zu 46 mm
  • Frame Storage: nein
  • Montagepunkte: ja (Rahmen)



Pinarello Grevil F

Das Grevil F ist vielleicht die größte Überraschung in diesem Segment.

Wo man bei Pinarello schnell an ein reines Racebike denkt, zeigt sich das Grevil F als sehr vielseitiges Gravelbike. Die Geometrie ist relativ komfortabel, es passen Reifen bis 50 mm und das Bike verfügt über Storage sowie mehrere Montagepunkte.

Zusätzlich gibt es ein komplettes Ökosystem an Zubehör, wie Rahmentaschen in verschiedenen Größen, einen Gepäckträger, Auflieger und eine speziell entwickelte Top Tube Tasche.

Und trotzdem bleibt das typische Pinarello Gefühl erhalten. Das Bike fühlt sich weiterhin sportlich an und lädt dazu ein, Tempo zu machen.

Das macht das Grevil F zu einem der vielseitigsten Bikes in diesem Test, ohne seinen sportlichen Charakter zu verlieren.



Kurz zusammengefasst:

  • Ab Preis: €5.600
  • Reifenfreiheit: bis zu 50 mm
  • Frame Storage: ja
  • Montagepunkte: ja (Rahmen und Gabel)



Die sportlichsten Modelle

 

3T RaceMax Integrale WPNT

Das 3T RaceMax Integrale WPNT wurde klar aus einer Gravel Perspektive heraus entwickelt und das merkt man sofort.

3T hat eine starke Herkunft im Gravel Bereich, was sich deutlich im Design widerspiegelt. Dies ist kein angepasstes Rennrad, sondern ein Modell, das speziell für Gravel entwickelt wurde.

Das RaceMax fühlt sich schnell und direkt an und bleibt gleichzeitig vielseitig auf unterschiedlichen Untergründen einsetzbar. Es fühlt sich auf schnellem Gravel zu Hause, gibt aber auch Vertrauen, wenn das Terrain rauer wird.

Auffällig ist zudem, dass dieses Bike in verschiedenen stilvollen Farbvarianten erhältlich ist, was es auch optisch besonders macht.



Kurz zusammengefasst:

  • Ab Preis: €5.751
  • Reifenfreiheit: bis zu 45 mm
  • Frame Storage: nein
  • Montagepunkte: ja (Top Tube und Down Tube)



Factor Aluto

Das Factor Aluto ist klar vom Race DNA der Marke inspiriert.


Das zeigt sich in allem: im Rahmen, in der Verarbeitung und im Fahrgefühl. Das Bike fühlt sich straff, effizient und direkt an.


Zusätzlich ist das Aluto modern aufgebaut mit integriertem Cockpit, interner Kabelführung und Storage im Rahmen. Das sorgt für eine cleane Optik und ein technisch hochwertiges Gesamtbild.


Die Geometrie ist klar sportlich und raceorientiert. Dadurch ist es weniger komfortabel als einige andere Modelle in diesem Test, aber besonders interessant für Fahrer, die eine aggressive Sitzposition und ein direktes Fahrverhalten suchen.



Kurz zusammengefasst:

  • Ab Preis: €7.500
  • Reifenfreiheit: bis zu 48 mm
  • Frame Storage: ja
  • Montagepunkte: ja



Stark und ausgewogen

 

Aurum Manto

Das Aurum Manto ist vielleicht nicht das neueste Modell in diesem Test, überzeugt aber weiterhin auf ganzer Linie.


Besonders interessant ist das Preis Leistungs Verhältnis. Du bekommst hier viel Bike für dein Geld, was es besonders attraktiv für Fahrer macht, die in dieses Segment einsteigen.


Zusätzlich gibt es verschiedene Ausstattungsvarianten und Farboptionen, sodass du das Bike gut auf deine Wünsche abstimmen kannst.


Wie das Factor Aluto hat auch das Manto eine sportliche Geometrie und richtet sich damit vor allem an Fahrer, die eine eher raceorientierte Sitzposition suchen.



Kurz zusammengefasst:

  • Ab Preis: €6.400
  • Reifenfreiheit: bis zu 45 mm
  • Frame Storage: nein
  • Montagepunkte: ja (Top Tube und Down Tube)



Modelle mit eigenem Charakter

 

J.Guillem Arta

Das Arta sticht sofort durch seinen Titanrahmen hervor.


Das sorgt für ein anderes Fahrgefühl als bei den meisten Carbon Bikes in diesem Test. Das Bike fühlt sich ruhiger und komfortabler an und spielt seine Stärken besonders auf langen Strecken aus.


J.Guillem ist zudem eine niederländische Marke, was für viele Fahrer zur Verbindung mit dem Bike beiträgt.


Der Fokus liegt hier klar auf Komfort, Langlebigkeit und langen Distanzen.



Kurz zusammengefasst:

  • Ab Preis: €4.999
  • Reifenfreiheit: bis zu 47 mm
  • Frame Storage: nein
  • Montagepunkte: ja (Rahmen und Gabel)



Mondraker Arid

Das Mondraker Arid hat einen sehr eigenen Charakter.


Der längere Radstand und die Geometrie zeigen klar den Ursprung der Marke im Mountainbike Bereich. Das Bike fühlt sich stabil an und vermittelt viel Vertrauen, besonders auf rauem Terrain.


Zusätzlich ist das Arid sehr praktisch ausgestattet mit interner Kabelführung, Storage und vielen Montagepunkten für Taschen und Zubehör. Auch breite Reifen lassen sich problemlos fahren, wodurch es sehr vielseitig einsetzbar ist.


Es ist in verschiedenen Ausstattungen und Farben erhältlich.


Auffällig ist, wie zugänglich und neutral dieses Bike ist. Es spricht viele Fahrer an, insbesondere Einsteiger, die noch nicht genau wissen, wo ihre Präferenzen liegen.



Kurz zusammengefasst:

  • Ab Preis: €5.500
  • Reifenfreiheit: bis zu 50 mm
  • Frame Storage: ja
  • Montagepunkte: ja (Rahmen und Gabel)



Fazit

Was dieses Segment vor allem zeigt, ist, dass es nicht das eine beste Gravelbike gibt.
Die Unterschiede liegen in:

  • wie sportlich oder komfortabel ein Bike ist
  • wie es sich anfühlt
  • wie vielseitig es ist
  • Features wie Storage, Cockpit und Montagepunkte


Die richtige Wahl hängt vor allem davon ab, wie du dein Bike einsetzen möchtest.


Bist du unsicher, welches Bike am besten zu dir passt? Wir helfen dir gerne weiter. Mit unserer Erfahrung im Gravelbereich können wir genau einschätzen, welches Bike zu dir und deinem Fahrstil passt.


Zusätzlich haben wir einen professionellen Bikefitter im Haus, der dir hilft, die passende Geometrie zu bestimmen. Auch bei der Ausstattung gibt es viele Möglichkeiten, sodass wir dein Bike vollständig individuell aufbauen können.


Alle Spezifikationen, aktuellen Preise und Möglichkeiten findest du auf www.bikesuperior.com.

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